Der Begriff der Proteine tauchte zum ersten Mal in einem Lehrbuch im Jahre 1840 auf. Bei allen Lebewesen ist der Aufbau der Proteine gleich und bestehet aus 20 verschiedenen Aminosäuren. Diese Aminosäuren bestehen meist aus Kohlen-, Wasser-, Sauer- und Stickstoff. Die Wasser abweisenden Aminosäuren der Proteine sind in der Kette nach innen gerichtet und die wasserlöslichen Aminosäuren nach außen. Proteine
können dank der vielen Kombinationsmöglichkeiten ihrer Aminosäuren, die verschiedensten Funktionen in der Natur übernehmen. Der Aufbau der Proteine ist in mehrere Ebenen aufgeteilt. Die Primärebene der Proteine ist die Kette der Aminosäuren. Die Sekundärebene enthält die weitere Anordnung des Kettenmoleküls.
Ein Beispiel für die Sekundärebene der Proteine ist die Alpha – Helix. Wird die Sekundärebene noch weiter gekrümmt, entsteht die Tertiärebene. Bestehen Proteine aus mehr als drei Ebenen wird von der Quartärebene gesprochen. Dies ist z.B. beim Hämoglobin der Fall. Die so genannten globulären Proteine spielen eine der wichtigsten Rollen im menschlichen Körper. Sie sind mit verantwortlich für den Stoffwechsel. Globuläre Proteine sind löslich und kugelförmig. Bespiele für diese Proteine sind: Enzyme, Globulin, Hormone, Kasein, Albumin.
Albumin und Globulin sind Proteine, die aus tierischen Produkten gewonnen werden. Ein weiteres Protein, das
Hämoglobin ist für den Sauerstoffgehalt im Blut und die rote Farbe des Blutes verantwortlich. Heutzutage sind mehr als 100 verschiedene Varianten des Hämoglobins bekannt. Proteine sind für viele lebenswichtige Funktionen im Körper verantwortlich, so dass der Körper ohne die Unterstützung der Proteine nicht lebensfähig wäre. Sie sind ein Bestandteil jeder Zelle und bilden Enzyme die die Energie zur Lebenserhaltung bilden.
